mit den Autor_innen Dorit David und Jan Stressenreuter am Dienstag, dem 12. August

Die traditionelle Literaturnacht ist einer der Höhepunkte innerhalb der Magdeburger CSD-Woche 2014 und findet am Dienstag, dem 12. August in der Sudenburger Feuerwache statt. Sie wird verantwortet vom LSVD Sachsen-Anhalt und dem Frauenzentrum „Courage“ Magdeburg. In diesem Jahr lesen Dorit David aus ihrem neuen Roman „Tür an Tür“ und Jan Stressenreuter aus seinem Roman „Mit seinen Augen“. Nach den Lesungen wird es wieder ein leckeres Buffet geben. Beide Bücher können an einem Büchertisch erworben werden. Die Autor_innen signieren die erworbenen Exemplare gern. An das Buffet schließt sich ein öffentliches Gespräch mit den Autor_innen an.
Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf zu einem Preis von 08,00 EURO im Volksbad Buckau, in der Feuerwache und im Regenbogencafé des LSVD und zu den Veranstaltungen innerhalb der CSD-Woche. Restkarten sind an der Abendkasse zum Preis von 10,00 EURO erhältlich.

“Tür an Tür” von Dorit David: Inka ist Einsiedlerin und kommt zu der Indischen Stabheuschrecke wie die Jungfrau zum Kind. Eine Tages steht Bojan, der Sohn ihrer Nachbarin Gitta, vor der Tür und bittet um “Insektensitting”. Bevor Inka jedoch als karitative Einrichtung für heimatlose Geschöpfe endet, tritt Gitta höchstpersönlich in ihr Leben. Eine scheinbar unkomplizierte Beziehung beginnt …

Dorit

Dorit David lebt seit 1992 in Hannover. 2007 geht sie mit ihrem ersten Buch Herr Feng Shui weint an die Öffentlichkeit. Sie arbeitet u.a. als Schauspielerin, Pädagogin und Illustratorin. 1993 beginnt sie spontan auf der Bühne Geschichten zu erfinden und ab dem Jahrtausendwechsel auch am Schreibtisch. Ihr erster Roman Gefühl ohne Namen erschien 2012 gefolgt im Jahr 2014 von Tür an Tür (beide Querverlag).

“Mit seinen Augen” von Jan Stressenreuter: Der schwule Felix hat zu seinen Eltern keinen Kontakt mehr; sein Vater starb, als er gerade mal ein Jahr alt war. Seine Mutter brach den Kontakt zu ihm ab, als er sein Coming-out hatte. Doch nun liegt seine Mutter im Streben und Felix macht sich auf die Reise zu ihr und somit auch zu einem Teil seiner Vergangenheit. Bei seiner Mutter angekommen, muss Felix feststellen, dass nichts mehr im Haus an ihn erinnert. Seine Mutter kann er nicht mehr zur Rede stellen, denn sie ist bereits tot. Er findet den Nachlass seines Vaters und muss zu seiner Überraschung feststellen, dass dieser eine Liebesbeziehung zu einem anderen Mann hatte. Mit der Geschichte von Herbert, dem Vater von Felix, zeichnet Stressenreuter eindringlich das Portät einer Zeit, in der schwule Männer in ständiger Angst vor Entdeckung, gesellschaftlicher Ächtung und Gefängnis lebten.

Jan

Jan Stressenreuter, geboren 1961 in Kassel, aufgewachsen in der Nähe von Düsseldorf, lebt mit seinem Freund in Köln. Romane: Love to Love You, Baby (2002); Ihn halten, wenn er fällt (2004); Und dann der Himmel (2006); Mit seinen Augen (2008). Kriminalromane Aus Rache (2009), Aus Angst (2010) und Aus Wut (2011) sowie Kurzgeschichten in diversen Anthologien. Der Roman Mit seinen Augen erschien 2008.

Veranstalter: LSVD Sachsen-Anhalt in Kooperation mit dem Frauenzentrum „Courage“ und der Feuerwache
Mit Unterstützung des Ministeriums für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt
Ort und Zeit: Feuerwache Sudenburg, Halberstädter Str. 140, 39112 Magdeburg, 19:30 Uhr


Martin Pfarr
Landessprecher des LSVD Sachsen-Anhalt
LSVD Sachsen-Anhalt, Schäfferstraße 16, 39112 Magdeburg
Tel.: 0391/543 25 69, E-Mail: sachsen-anhalt@lsvd.de

news-csd14Von Juni bis September vergeht in Deutschland kein einziges Wochenende, an dem mal kein CSD in irgendeiner Stadt gefeiert wird. Auch hier in Magdeburg kann man jedes Jahr in den genuss der schrillen Parade – pardon, Demonstration – kommen und auf dem Straßenfest einen Mix aus Musik, Politik, Informationsständen und Party erfahren. Dieses Mal findet das Straßenfest sogar auf dem Alten Markt mitten im Magdeburger Zentrum statt. Doch der Magdeburger CSD ist noch viel mehr: Eine ganze Woche vor dem Straßenfest wird am 8.8. bereits die Regenbogenfahne am Rathaus gehisst und daraufhin folgen 10 Tage mit vielfältigen Veranstaltungen zum Thema sexueller Identität und Schwul-, Bi-, Lesbisch-, Trans-, Queer-, Inter-, …-sein. Als Beispiel zu nennen wäre das Rainbow-Bowling, ein Tuntenworkshop, CSD-Andacht, Literaturnacht, Speeddating, Safer-Sex-Workshop und eine Radtour der Schwulen Sportgruppe Magdeburg.

Besonders interessant könnte die Info- und Diskussionsveranstaltung zu Homophobie im Schulalltag werden. Viele von uns betrifft das Thema direkt. Wie geht man damit um? Gibt es Ansätze zur Verbesserung? Welche Ideen sind gut, welche bringen nichts? Und: Ist es in den Schulen überhaupt noch so schlimm, wie man nach wie vor denkt? Die Diskussionsrunde beginnt am 14. August (Donnerstag) um 19 Uhr und findet im Volksbad Buckau, Karl-Schmidt-Straße 56 statt.

Weitere Infos zur CSD-Parade, dem Straßenfest und allen anderen Veranstaltungen zur CSD-Woche findet ihr unter www.csdmagdeburg.de.

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COME_IN_Queerulanten_altWas vor etwas über einem Jahr in Polkau begann, hat sich mittlerweile zu einer echten Kooperation entwickelt: Auf einem Vernetzungstreffen lernten sich Mitglieder der LesBiSchwulen/Queeren Jugendgruppen aus Magdeburg und Halle kennen. Seitdem wurden einige Aktionen gemeinsam durchgeführt – allen voran die mittlerweile regelmäßigen gegenseitigen Besuche.

Anfang August fahren wir die Hallenser wieder besuchen. Dazu treffen wir uns um 10 Uhr am Bahnhof Buckau in Magdeburg und nehmen dann den Zug um 10:10 Uhr nach Halle. Dort lassen sich die Queerulanten sicherlich ein tolles Programm für uns einfallen. Wir teilen uns Sachsen-Anhalt-Tickets und für jede_n Teilnehmer_in fallen Fahrtkosten in Höhe von 5 Euro an. Falls ihr die Fahrtgebühr überhaupt nicht aufbringen könnt, lässt sich eventuell eine Übernahme der Kosten von der Jugendgruppe organisieren. Schreibt uns dafür am besten eine Nachricht.

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Zur Aufnahme in den PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband Sachsen-Anhalt
erklären die beiden Mitglieder des Landesvorstandes des LSVD Sachsen-Anhalt Mathias Fangohr und Karsten Köpp:
Gemeinsam für mehr Akzeptanz und gegen Homophobie in Sachsen-Anhalt
Der Landesverband des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD) ist jetzt
Mitglied im PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband Sachsen-Anhalt. „Am 21. Juli 2014 erhielten wir bei einem Gespräch mit der Landesgeschäftsführerin Frau Dr. Girke die Urkunde zu unserer Mitgliedschaft. Damit sind wir ab sofort Teil einer Gemeinschaft von über 320 gemeinnützigen Organisationen und sozialen Unternehmen, Vereinen, Verbänden, Initiativen und Gruppen in unserem
Bundesland. Wir freuen uns auf die Mitarbeit und gegenseitige Unterstützung für mehr Akzeptanz und gegen Homophobie in Sachsen-Anhalt“, erklärt Mathias Fangohr.
Nicht nur mit Blick auf die Ereignisse um den Leo e.V. in Bennungen sieht der LSVD Sachsen-Anhalt im PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband einen wichtigen und starken Partner. Dazu ergänzt Karsten Köpp: „Gemeinsam wollen wir uns für die Akzeptanz von gleichgeschlechtlichen Lebensweisen einsetzen. Homophober
Abwertung, Herabsetzung und Diskriminierung in unserer Gesellschaft werden wir konsequent entgegen treten. Das Lesben und Schwule sowie bi-, trans- und intersexuelle Mitmenschen in ihren Anliegen beim PARITÄTISCHEN aktive Unterstützung erfahren, begrüßen wir außerordentlich. Wir hoffen, dass dies auch unserer Forderung nach einem gesamtgesellschaftlichen Aktionsplan Nachdruck verleihen wird.“

Karsten Köpp
Sprecher des LSVD Sachsen-Anhalt
karsten.koepp@lsvd.de
Mobil: 0178-7364204

Mathias Fangohr
Sprecher des LSVD Sachsen-Anhalt
mathias.fangohr@lsvd.de
Mobil: 0176-82120531

Hintergrund:
Auf seiner Vorstandssitzung entschied sich der PARITÄTISCHE Landesverband Sachsen-Anhalt am 25. März 2014 einstimmig und mit sofortiger Wirkung den Verein LEO e.V. aus dem PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband auszuschließen. Hintergrund waren diskriminierende Äußerungen in Bezug auf die sexuelle Orientierung von Menschen. Damit schade LEO e.V. dem Ansehen des Verbandes.
In einer Presseerklärung des PARTÄTISCHEN betont Prof. Dr. Peter-Ulrich Wendt, Vorsitzender des PARITÄTISCHEN am 25. März 2014: „Der Vorstand lehnt jegliche Abwertungen, Herabsetzungen und Diskriminierungen homosexueller Orientierungen und Emanzipationsbestrebungen ab. Wer Homosexualität, gleichgeschlechtliche Lebensformen und Feminismus als neurotisch, gestört und negativ dargestellt, verletzt diese Menschen in ihrer Würde und Persönlichkeit massiv. Das schadet auch unseren Interessen als Verband.“

Pressemitteilung des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband vom 25. März 2014:
http://www.paritaet-lsa.de/cms/389-0-Den-Ausschluss-des-Vereins-LEO-eV-aus-dem-PARITAeTISCHENWohlfahrtsverband-hat-der-Vorstand-des-PARITAeTISCHEN-Sachsen-Anhalt-in-seiner-heutigen-Sitzungeinstimmig-und-mit-sofortiger-Wirkung-beschlossen.html

Einladung zu einem Themenabend mit Professor Udo Rauchfleisch, Basel am Freitag, dem 27. Juni, 19:30 Uhr

Für manche Eltern kommt es völlig überraschend, andere haben schon seit einiger Zeit etwas geahnt, wenn ihnen ihre Tochter eröffnet, sie sei lesbisch, bzw. ihr Sohn ihnen mitteilt, er sei schwul. Ähnliche Probleme ergeben sich bei Trans*-Kindern.
Je nach Offenheit der Eltern und des weiteren Umfelds gegenüber den Themen Homo- und Transsexualität kann diese Mitteilung einen Schock für die Eltern bedeuten oder sie können sie gelassen hinnehmen. Immer aber betrifft das Coming Out des Kindes das ganze Familiensystem. Auch die Eltern müssen eine Art Coming Out gegenüber ihren Eltern und anderen Angehörigen sowie gegenüber ihren Freund_innen und anderen Bezugspersonen durchlaufen. Ausserdem müssen sie sich mit den gesellschaftlichen Vorurteilen gegenüber Lesben, Schwulen sowie Trans* und ihren persönlichen Sorgen und Ängsten in Bezug auf die Sexualität ihres Kindes auseinandersetzen. Im Vortrag wird dargestellt, dass dies nicht immer ein einfacher Prozess ist, dass darin aber für die Eltern auch die Chance liegt, eine neue, vertiefte Beziehung zu ihrem Kind zu finden und mit dem Kind zusammen wichtige Entwicklungsschritte zu machen.
Prof. Dr. Udo Rauchfleisch richtet sich mit seinem Vortrag an Eltern und Angehörige, aber auch an Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans*-Menschen. Für Fragen und zur Diskussion steht ausreichend Zeit zur Verfügung.
Prof. Dr. Udo Rauchfleisch: Jahrgang 1942. Bis 2007 Professor für Klinische Psychologie an der Universität Basel und Gastprofessor an verschiedenen in- und ausländischen Universitäten und Fachschulen. Seit 1999 Privatpraxis für Psychotherapie und Beratung in Basel. Forschungsschwerpunkte u.a. Homosexualität, Transidentität.
Zahlreiche Publikationen, darunter:

  • Gleich und doch anders. Beratung und Psychotherapie von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und ihren Angehörigen. Stuttgart 2002
  • Schwule, Lesben, Bisexuelle. Lebensweisen, Vorurteile, Einsichten. Göttingen 1994, 4. Aufl. 2011
  • Transsexualität – Transidentität. Begutachtung, Begleitung, Therapie. Göttingen 2006, 3. Auflage 2012
  • Mein Kind liebt anders. Ein Ratgeber für Eltern homosexueller Kinder. Ostfildern 2012
  • Anne wird Tom. Klaus wird Lara. Transidentität/Transsexualität verstehen. Ostfildern 2013

Ort: Regenbogencafé des LSVD Sachsen-Anhalt, Schäfferstraße 16, 39112 Magdeburg. Eintritt frei
Mit Unterstützung des Ministeriums für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt

Martin Pfarr
Landessprecher des LSVD Sachsen-Anhalt
LSVD Sachsen-Anhalt, Schäfferstraße 16, 39112 Magdeburg
Tel. 0391/5432569, E-Mail: sachsen-anhalt@lsvd.de

news-rainbowflashWenn im Magdeburger Zentrum plötzlich viele bunte Ballons in den Himmel steigen und Kärtchen mit persönlichen Botschaften über das Land tragen, weiß man: Es ist der internationale Tag gegen Homo- und Transphobie. Der Magdeburger Rainbowflash findet mittlerweile zum vierten Mal statt und ist somit langsam zur Tradition geworden. Das Datum, das an den Paragraphen 175 des Strafgesetzbuches erinnert, ist dem Tag gewidmet, an dem im Jahr 1990 Homosexualität aus der internationalen Klassifikationen der Krankheiten gestrichen wurde. Seit diesem Datum gelten Lesben und Schwule nicht mehr als krank!

Aber noch heute gibt es Menschen, die denken, dass Homosexualität etwas Schlimmes sei. Als Beispiel sei die Lage in Rußland genannt, wo Lesben und Schwule sich nicht öffentlich zeigen dürfen und noch immer attackiert werden. Auch in Deutschland tut man sich noch schwer mit der Gleichstellung homosexueller Menschen und in einigen Köpfen sind noch Vorbehalte vorhanden. Man denke nur an die großen Proteste gegen den Bildungsplan in Baden-Württemberg, das Thema Homosexualität im Unterricht zu verankern.

Lasst uns also zeigen, dass Homosexualität nichts Schlimmes ist, dass man vor ihr keine Angst haben muss und dass Lesben und Schwule genau die gleichen Menschen sind, wie jeder andere auch. Lasst uns unser Statement gegen Homo- und Transphobie in den Himmel schicken.

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zum Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie am 17.Mai 2014

Am 17. Mai 1990 beschloss die Weltgesundheitsorganisation (WHO), Homosexualität aus der internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD) zu streichen. Zur Erinnerung daran wird der 17. Mai weltweit als Internationaler Tag gegen Homophobie begangen.
In Deutschland existiert eine zufällige Parallele zum 17.5. durch den ehemaligen §175 StGB der homosexuelle Handlungen über ein Jahrhundert lang – seit dem Inkrafttreten des Reichsstrafgesetzbuches 1872 unter Strafe gestellt hatte. Er wurde erst im Zuge der Rechtsangleichung nach der Wiedervereinigung endgültig abgeschafft. Deswegen wurde der 17. Mai von manchen lange als “Feiertag der Schwulen” bezeichnet.
Trotz Einführung der Eingetragenen Lebenspartnerschaft und des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes ist eine breite gesellschaftliche Akzeptanz in Deutschland keineswegs selbstverständlich. Studien belegen, dass Diskriminierung und Gewalt aufgrund der sexuellen Identität hierzulande weiter alltäglich sind. Die Auseinandersetzungen um den Bildungsplan in Baden-Württemberg und die Aktivitäten von „Homoheilern“ zeigen, dass überholt geglaubte Vorurteile noch wirkmächtig sind.
Europaweit erhalten rechtspopulistische Kräfte in vielen Ländern – auch in Deutschland – wieder Auftrieb und fast überall haben sie am 25. Mai Aussicht auf Einzug in das Europaparlament. Mit Russlands Präsidenten Putin haben sie einen einflussreichen Partner an der Seite und sympathisieren mit dessen Menschenrechtsverletzungen gegenüber Homosexuellen.
Weltweit steht in 7 Ländern (Iran, Saudi Arabien, Jemen, Mauretanien, Sudan, Teile von Somalia und Nigeria) Homosexualität unter Todesstrafe und in ca. 70 Ländern stehen darauf zum Teil lebenslängliche Haftstrafen.
Es bleibt eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, Homophobie und Transphobie abzubauen. Die weltweit am 17. Mai stattfindenden Rainbowflashs bieten eine gute Möglichkeit, öffentlichkeitswirksame Zeichen dafür zu setzen. Dabei steht auch die Transphobie zunehmend im Blickfeld.
In diesem Jahr findet der Rainbowflash wieder in zahleichen mitteldeutschen Städten, darunter in Sachsen-Anhalt in Halle und in Magdeburg statt. Wir rechnen erneut mit zahlreichen Teilnehmer_innen, unter ihnen auch Politiker_innen unterschiedlicher Parteien.
Magdeburg: Beginn um 18 Uhr, Willy-Brandt-Platz (vor dem Hbf.)
Halle: Beginn 17 Uhr, Ratshof (am Marktplatz)

Martin Pfarr
Landessprecher des LSVD Sachsen-Anhalt
LSVD Sachsen-Anhalt, Walther – Rathenau – Str. 31, 39106 Magdeburg
Tel./Fax 0391/5432569, E-Mail: sachsen-anhalt@lsvd.de

 news-FreistilIm Dezember haben wir zusammen mit dem Queerblick e.V. einen Kurzfilm zum Thema Homophobie gedreht. Dieser sehr düster gehaltene Film mit frei auswählbarem Ende trägt den Namen “Du Schwuchtel” und ist unter anderem unter dem Menüpunkt Medienprojekte & Filmtipps zu finden.

Jährlich findet in Sachsen-Anhalt der Freistil-Jugendengagementwettbewerb statt, der engagierte Jugendliche und ihre Projekte auszeichnet. Bereits vor zwei Jahren waren wir mit dem Engagement der Jugendgruppe im Allgemeinen bei diesem Wettbewerb vertreten. In diesem Jahr haben wir unseren Kurzfilm zur Bewerbung eingereicht.

Am 9. Mai fand um 19:30 die Preisverleihung in Halle im Puschkin-Haus statt. Einen Preis haben wir leider nicht bekommen. Dafür gingen unsere Freunde, die Queerulanten, als Preisträger nach Hause. Herzlichen Glückwunsch von unserer Seite!!!

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news-jugendkongressZeitgleich zum Freistil-Jugendengagementwettbewerb findet der Jugendkongress am 9. und 10. Mai statt. Hier werden dir zahlreiche Workshops geboten und da ComeIN am Engagementwettbewerb teilnimmt, sind diese Workshops für alle ComeIN-Mitglieder sogar kostenlos. Hättest du Lust, einen der Workshops mitzumachen? Dann schreib uns eine Nachricht oder komm am nächsten Montag bei uns vorbei. Die Workshops sind im Einzelnen:

– Ich habe ein Geheimnis – verschlüsselte Kommunikation
– Gewaltfreie Kommunikation
– Kommunikationsguerilla
– Medienmobil/ Filmdreh-/schnitt
– Projektbeschreibung leicht gemacht
– Methoden für Gruppen
– Teammanagement
– Zeitmanagement
– Energizer
– Improtheater / Theatermethoden
– Finanzierung / Crowdfunding Input; Finanzierung von Projekten

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anlässlich der Europa- bzw. Kommunalwahlen mit Kandidatinnen und Kandidaten der Parteien

Der Ausgang der Wahlen hat gerade auch für Lesben und Schwule, Bi-, Trans*- und Inter*-Menschen (LSBTI*) erhebliche Bedeutung: Am 04. Februar 2014 sprach sich das EU-Parlament mit Zweidrittelmehrheit für einen „umfassenden Fahrplan (roadmap) für Gleichheit ohne Diskriminierung aufgrund der sexuellen Ausrichtung und der Geschlechtsidentität“ aus. Die Kommission wurde aufgefordert, eine umfassende Strategie gegen die Diskriminierung von LSBTI* in den Mitgliedsstaaten vorzulegen. Das EU-Parlament muss auch in Zukunft Motor für eine Politik der Nichtdiskriminierung und Gleichstellung von LSBTI bleiben. Ausgerechnet Deutschland blockiert im Europäischen Parlament die fünfte Antidiskriminierungsrichtlinie. Derzeit scheinen zudem gerade rechtspopulistische Parteien europaweit auf dem Vormarsch zu sein und so fühlen sich die Anhänger eines konservativen Roll-Backs auch in Deutschland bestärkt.
Wir rufen dazu auf, am 25. Mai wählen zu gehen und die Stimme den Parteien zu geben, die sich glaubhaft und überzeugend für Gleichheit und Akzeptanz von LSBTI in Europa und gegen Homo- und Transphobie einsetzen. Wir Wählerinnen und Wähler stellen so sicher, dass das Europaparlament und die Europäische Union auch in Zukunft Motor für die Nichtdiskriminierung bleiben und die Menschenrechte von LSBTI* schützen.
Der Kandidat der SPD Sachsen-Anhalt für die Europawahl Arne Lietz sowie siw Mitglieder der Landesvorstände André Röthel (DIE LINKE) und Andreas Gerngroß (BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN) werden am 14. Mai auf unsere Fragen zu den europapolitischen Forderungen des LSVD antworten.
Auch in den Kommunen erleben LSBTI* immer wieder hautnah, welchen Einfluss die Räte der Städte und Gemeinden bzw. die einzelnen Bürgermeister auf ihre Lebenssituation haben. Der LSVD Sachsen-Anhalt hat am 01. März 2014 einen umfassenden Forderungskatalog an die Kommunalpolitiker der Stadt Magdeburg gerichtet. Die Stadtratskandidaten Tom Assmann (Bündnis 90/Die Grüne), Falko Grube (SPD), Oliver Müller, André Röthel (beide DIE LINKE) und Tino Schulze (CDU) sowie Lydia Hüskens (stellvertretende Landesvorsitzende der FDP) werden sich damit auseinandersetzen.

Termin und Ort: Mittwoch, 14. Mai, 19:30 Uhr. Regenbogencafé des LSVD Sachsen-Anhalt, Schäfferstraße 16, 39112 Magdeburg, Eintritt frei

Martin Pfarr
Landessprecher des LSVD Sachsen-Anhalt
LSVD Sachsen-Anhalt, Schäfferstraße 16, 39112 Magdeburg
Tel. 0391/5432569, E-Mail: sachsen-anhalt@lsvd.de

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