RainbowflashSeit dem 17. Mai 1990 ist Homosexualität offiziell keine Krankheit mehr. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat es aus der Klassifikation der Krankheiten gestrichen. Ein paar Jahre später wurde auch der Paragraph 175 abgeschafft, der Homosexualität noch unter Strafe stellte, aber zum Glück seit der Wende so gut wie keine Bedeutung mehr hatte. Aus beiden Gründen ist der 17.5. zum internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie geworden – ein Tag, an dem ein Zeichen gesetzt werden soll, dass jede_r so lieben soll, wie er_sie möchte!

In vielen Städten auf der ganzen Welt ist dieses Zeichen der “Rainbowflash”. Im Flashmob-Charakter finden sich möglichst viele Menschen zusammen, jede_r schreibt ein eigenes Statement gegen Homophobie oder Transphobie auf eine Karte, bindet diese an einen Ballon und auf ein Zeichen fliegen alle Botschaften in den Himmel und in die Welt hinaus. Bist du auch dabei?

Der Magdeburger Rainbowflash findet um 18 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz (Bahnhofsvorplatz) statt. Wer mithelfen möchte, kann gern schon um 17 Uhr dort sein. Wir können fleißige Hände gebrauchen.

P.S.: Fotos sind unter https://www.facebook.com/comeIn.magdeburg/posts/1118552348207349 zu finden.

Read More

Themenabend_Funk_BannerAm 18.4. ist Weltamateurfunktag und das hat uns dazu inspiriert, einen kleinen Themenabend während des regulären ComeIN-Treffs zu machen. Wir werden also ein paar Dinge zum Thema hören und werden vielleicht auch ein wenig ausprobieren können.

Read More

goes_to_lsvdparty_BannerAm 15.4. gibt der LSVD im Boys’n’Beats eine Party. Dies ist für das B’n’B eine Gelegenheit, “mal DANKE zu sagen und mit euch und dem Verein zu feiern”, denn der LSVD setzt sich seit über 25 Jahren aktiv für die Rechte von Lesben und Schwulen im Land ein.
Wir sind natürlich dabei, denn immerhin sind wir ein Projekt des LSVD und nachdem wir im Februar schon viel Feierspaß hatten, kommt uns eine Wiederholung nur gelegen. Dabei treffen wir uns zunächst im Regenbogencafé und laufen dann zu Fuß zum Boys’n’Beats.

Wir treffen uns zunächst ab 21 Uhr im Regenbogencafé in der Schäfferstraße 16 und gehen anschließend gemeinsam ins Boys’n’Beats.

Wenn du unter 18 bist, brauchst du einen sogenannten Muttizettel. Diesen kannst du beispielsweise unter http://www.nostromo-gr.de/vorlage.pdf herunterladen und ausdrucken.

Read More

Keine_Bildcover_RechteUnterhaltsamer ist Geschichtsunterricht nie gewesen. Und berührender. Und lebendiger.

Die Geschichte zweier Schwestern, die permanent zanken und dennoch nicht ohne einander auskommen, wird über mehrere Jahrzehnte hinweg beleuchtet, wobei die Gesellschaft einer Kleinstadt genau an der Grenze zwischen Nord- und Südstaaten, Krieg, Prohibition und – natürlich – Schwulen- bzw. Lesbenrechte immer wieder alltägliches Thema sind. So erlebt man mit den Schwestern kindliche Streiche und das gewalttätige Niederschlagen eines Arbeiterstreiks, Schulabschlüsse und Kriegseintritt, und erfährt ganz nebenbei einiges über das Leben in der Mitte Amerikas von 1909 bis 1980.

Wie gewohnt ist Browns Sprache leicht und spielerisch, häufig ironisch und immer wieder sehr wahr. Ihre Charaktere sind alles besondere Frauen, wie die reiche, in einer mehr schlecht als recht verborgenen lesbischen Beziehung lebende Celeste und deren “Mädchen für alles” Cora, deren zänkische Töchter Dreh- und Angelpunkt der Geschichte darstellen, ohne dabei wirklich in alle Erlebnisse verwickelt zu sein. Durch die katholische Gesinnung der einen Tochter werden Themen wie gleich-geschlechtliche Liebe, Alkohol und Sex vor der Ehe religiös diskutiert und Brown schafft es, den kirchlichen Begriff der Sünde immer wieder intelligent und ironisch der menschlichen Natur und dem gesunden Menschenverstand entgegenzusetzen und die heuchlerische Art der Glaubensschwestern in ihrem Verhalten zu spiegeln, ohne direkt darauf hinzuweisen.

Wieder in der Gegenwart (1980) angekommen, lässt das Buch uns erschöpft zurück, mit dem Gefühl, etwas sehr Wahres über das Leben gelernt zu haben, das sich nicht richtig in Worte fassen lässt. Tiefsinnig und trotzdem leicht fließend wie das Leben selbst.

Read More

news-feb29Sicherlich ist euch bewusst, dass 2016 ein Schaltjahr ist. Der 29. Februar fällt diesmal auf einen Montag. Nagut, das kommt halt vor, aber wie oft eigentlich? Der wievielte 29. Februar ist es, an dem ein ComeIN-Treff stattfindet?

Kurz gesagt, es ist der erste! Zum allerersten Mal treffen wir uns in der knapp über 20-jährigen Geschichte von ComeIN an einem 29. Februar. Dieser fiel nämlich zuletzt im Jahr 1988 auf einen Montag, also vor 28 Jahren. Ob wir diesen Umstand jetzt bei ComeIN feiern oder ob es ein ganz normaler Montag wie jeder andere wird, lasst euch einfach überraschen.

Read More

goes_to_boysnbeats_PlakatWir machen einen Ausflug in die einzige schwule und lesbische Disko in der Gegend! Dabei treffen wir uns um 21 Uhr zunächst im LSVD-Café und ziehen dann zu Fuß los ins Boys’n’Beats, um einen tollen Partyabend zu verbringen.

Wenn du unter 18 bist, brauchst du einen sogenannten Muttizettel. Diesen kannst du beispielsweise unter http://www.nostromo-gr.de/vorlage.pdf herunterladen und ausdrucken.

Read More

Einige haben es sicher schon auf Facebook, dbna, lesopia oder GayRomeo gesehen: Wir kümmern uns in diesem Jahr mal um einen neuen Anstrich und arbeiten unser Design etwas auf. Ab sofort werden wir ein neues Logo nutzen, das ihr hier neben dem Artikel seht. Auf Facebook ist davon schon etwas mehr zu sehen. Im weiteren Verlauf werden wir diese Website neu gestalten. Erste Entwürfe gibt es schon.
Wenn du Hinweise und Ideen zum Design hast, kannst du sie uns gern schreiben. Ob per Mail, auf Facebook oder auf einer der anderen Plattformen, ist egal.

Read More

Keine_Bildcover_Rechte“Die Tennisspielerin” erzählt von einer jungen Frau, deren Erfolge im Sport durch Gerüchte über ihr Liebesleben gefährdet werden. Beim Kampf gegen eine auf dem Platz ebenso starke Gegnerin werden psychologische Taktiken der Zermürbung wichtiger, je realistischer der größte aller Tennistriumphe, der Grand Slam, zu erreichen ist. Doch am Ende ist nicht nur der Grand Slam in Gefahr, sondern auch das ganze Leben des jungen Stars.

Durch eine detaillierte Darstellung aller Personen kommt der Roman etwas schwer in Gang, doch schnell hat Brown auch Tennisneulinge in ein atemloses Spiel hineingezogen, Kapitel und Abschnitte folgen rasant aufeinander wie die Aufschläge und am Ende bleibt man mit zittrigen Knien und erschöpft zurück, als hätte der Leser selbst die aufreibende Tennissaison hinter sich.

Das bereits 1984 in Deutsch erschienene Buch hat nichts von seiner Aktualität verloren. Die Umstände mögen sich gewandelt haben, ungefährlich ist das Coming-Out auch heute nicht, ebenso wenig wie das Wissen einer zur Gegnerin gewordenen Exfreundin. Doch neben diesem kritischen Potential verspricht “Die Tennisspielerin” auch reinen Lesespaß – auch für Nichtsportler.

Read More

COME_IN_FilmtippIhr überlegt, zur Jugendgruppe zu kommen, aber traut euch noch nicht? Wer weiß schon, auf was für Menschen man dort trifft und ob die nicht vielleicht komisch sind.

Ähnliche Bedenken hat auch die Hauptperson unseres aktuellen Filmtipps: Am Zielzeigt, wie schwierig so ein erster Besuch sein kann, aber auch, dass es meist am Ende gar nicht so schlimm ist, wie man es sich ausmalt.

Ein Film, der Mut macht und aufzeigt, dass ein Jugendgruppenbesuch sogar positive Überraschungen bereithalten kann.

Übrigens bieten wir dir an, dass du dich als “Starthilfe” erst mit einer Person aus der Jugendgruppe allein in der Stadt treffen kannst, um dann zusammen zur Jugendgruppe zu gehen. Schreib einfach eine Mail (siehe ‘Kontakt’) oder per Facebook eine Nachricht.

<<HIER GEHTS ZUM FILM>>

Ein Film von queerblick

Queerblick

Read More

Du wurdest beleidigt, bedroht, erpresst,
sexuell genötigt, zwangsgeoutet oder angegriffen?

Dann hier Vorfall anonym melden und helfen lassen!