Was kann man von einem Titel, wie „Verkehrsunfälle“ erwarten?

Wer hier an Sexpannen und lustige Episoden aus dem Schlafzimmer denkt, liegt sogar goldrichtig. Max Hold erzählt in seinem Buch einige besonders erwähnenswerte Episoden aus seinem langjährigen und sehr ausgefüllten Liebesleben. Wortspiele sind hier an der Tagesordnung: Suppe3000, Sportlich zu dritt, Versteckspielen, Horny horny horny, Statistik… Vieles scheint nur auf das Eine hinauszulaufen, aber was das Buch angenehm macht, ist das Drumherum und die Ausschmückungen. Vom Niveau lässt das Buch sämtliche Pornos glücklicherweise hinter sich zurück – zumindest in den meisten Geschichten. Vieles wirkt aber auch konstruiert. Auf Tiefgang darf man beim Lesen nicht hoffen, aber bei dem Titel erwartet das wohl auch niemand. Wer das im Hinterkopf hat und sich auf die Ebene des Humors einlässt, kann einige belustigte Abende mit dem Buch verbringen und nebenher sogar bei eins, zwei Liebesgeschichten mitfiebern.

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Wieder ist es geschafft, wir haben die neuste Folge GOQUEER ON FOCUS im Kasten! Neben herunterfallenden Bildern haben wir wieder aktuelle Themen aus dem queeren Weltgeschehen für euch zusammengetragen und einen wunderbaren Gast auftreiben können. Ganz nebenbei haben wir unser Studio noch einmal vollkommen ungekrempelt, denn:
Was wollen wir? Coole Lichteffekte und tolle Möbel! Wann wollen wir das? Ab sofort!
Kein Problem, in dieser Folge von GOQUEER ON FOCUS könnt ihr unser Studio schon im nagelneuen Look bewundern!
Ihr könnt euch außerdem an News über Felix Jaehn, Britney Spears und noch einigem mehr erfreuen!

Zusätzlich haben wir Phillip vom Jugendnetzwerk Lambda Sachsen-Anhalt, der euch einiges über seine Arbeit im Netzwerk und über das Netzwerk an sich berichtet. Dabei lässt er keine Frage offen und versorgt euch mit ausführlichen Erklärungen, den anstehenden Events des Netzwerks und den neusten Infos über die laufenden und bald startenden Angebote seitens des Netzwerks.

Nun wären wir nicht wir, würden wir unseren Gast nicht auf die Probe stellen, aber wie das aussieht, schaut ihr euch am besten selbst an.

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Inhalt

Paula ist heimlich in ihre Klassenkameradin Charlotte verliebt. Diese ist jedoch mit Michael liiert und scheint im ersten Moment kein Interesse an Paula zu haben. Daraufhin lässt sich Paula auf ihren Klassenkameraden Tim ein. Tim hegt jedoch echte Gefühle für Paula, die ihn eigentlich nur als Ablenkung sieht. Schon bald wird ihr klar, dass das nicht funktioniert und möchte Charlotte wieder näherkommen. Auf einer Party kommen sich Charlotte und Paula endlich näher, sodass es fast zum Kuss kommt. Auch Charlotte wird nun bewusst, dass sie mehr für Paula empfindet. Somit trennt sie sich von Michael. Doch währenddessen verführt Lilli, eine Klassenkameradin, Paula. Die beiden verbringen eine Nacht zusammen. Aber schon bald ist ersichtlich, dass Lilli nur mit den Gefühlen von Paula spielt und erzählt in der Schule herum, dass die zwei eine intime Nacht hatten. Charlotte bekommt dies mit und ist verletzt. So entwickelt sich ein Konflikt/Streit zwischen Paula und Charlotte, indem sich die beiden das erste Mal gestehen wie sie füreinander fühlen. Auf einer Party stellt Paula Lilli zur Rede und ertränkt sie fast in einem See.

 

Pro/Kontra

Die Regisseurin, Monja Art, zeigt eine ganz neue Sichtweise auf das Thema Homosexualität. Für jede Figur im Film ist es selbstverständlich, dass zwei Frauen oder zwei Männer zusammen sein können. Somit lässt der Film hoffentlich in die baldige Zukunft blicken. Mit vielen eingestreuten Grafiken wie Social-Media Beiträgen oder Chat-Nachrichten bekommt der Film eine moderne Fassade. Auch Gedankensequenzen, die die gewünschte Situation der Protagonisten zeigen verdeutlichen und untermalen die Handlung. Ein moderner und positiver Film im Hinblick auf das Thema Homosexualität. Der Film endet mit einem offenen Schluss. Der Zuschauer weiß nicht, ob die beiden nun zusammen sind oder ihre eigenen Wege gehen. Dies ist ziemlich schade, da man den Eindruck hat, dass der Film eigentlich noch gar nicht zu Ende ist bzw. die ganzen geschehenen Handlungen zu keinem wirklichen Ergebnis führen. Ebenso wird der Konflikt zwischen den zwei Protagonisten ziemlich extrem dargestellt, obwohl die beiden sich vorher nie gesagt haben, was sie füreinander fühlen. Eine Szene, in der dies vor dem klarer wird wäre als Vorbasis für den Konflikt besser gewesen.

Hier Siehst du das ganze Video

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PRESSEMITTEILUNG des LSVD Sachsen-Anhalt e.V. | 12. Januar 2018

LSVD sagt Teilnahme an Meile der Demokratie ab

MAGDEBURG. Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) in Sachsen-Anhalt nimmt am 20. Januar 2018 nicht an der Meile der Demokratie teil, anders als in den Vorjahren. Damit schließt sich der Bürgerrechtsverband, der seit Gründung 1990 die Interessen und Belange von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans*- und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI*) vertritt, Miteinander e.V. und anderen Initiativen und Verbänden an.

Als Mitglied beim PARITÄTISCHEN Sachsen-Anhalt begrüßt der Landesvorstand des LSVD auch die klare Absage des Wohlfahrtsverbandes, der im Land die Interessen von fast 300 gemeinnützigen Organisationen vertritt.

 

Zur Absage erklärt der Landesvorstand:

„In einer demokratischen, offenen und vielfältigen Gesellschaft sollte jeder Mensch gleichwertig teilhaben und Schutz erfahren. In diesem Geiste stand bisher immer die Meile der Demokratie in Magdeburg. Parteien, Gruppierungen und Menschen, die diesen Geist untergraben und gesellschaftsspaltende, menschenverachtende Parolen verbreiten hatten keinen Platz. Dies ist in diesem Jahr leider anders.“

„Wenn für Abgeordnete einer Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt Homosexualität als ‚Fehler der Natur‘ angesehen wird, Schwule ins Gefängnis gehören und ein Programm für Akzeptanz als Umpolungsprogramm denunziert wird, dann ist das genauso entwürdigend wie die rassistischen Hetztiraden gegenüber Geflüchteten und die als Genderwahn titulierte Förderung der Gleichstellung von Frauen in unserer Gesellschaft.“

„Wir können und dürfen im Sinne einer offenen Demokratie nicht mit menschenfeindlichem Gedankengut Seite an Seite stehen. Weder bei der Meile der Demokratie noch anderswo. Hieran ändert auch eine parlamentarische Vertretung dieser Gedanken nichts.“

„Der LSVD streitet für Akzeptanz und Schutz von Vielfalt ohne Kompromisse. Aktionen in diesem Sinne unterstützt der Landesverband und wird dies auch zukünftig tun.“

Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) ist ein Bürgerrechtsverband und vertritt die Interessen und Belange von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans*- und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI*). Gleiche Rechte, Vielfalt und Respekt – wir wollen, dass LSBTI* als selbstverständlicher Teil gesellschaftlicher Normalität akzeptiert und anerkannt werden.

GOQUEER ON FOCUS – ist eine queere Sendung aus Magdeburg. Jeden Monat mit den aktuellen Themen aus der Welt, Deutschland und Sachsen-Anhalt. In der Dezemberausgabe sind junge Akteure vom Jugendtheaterclub des Theater Magdeburg zu Gast im Studio. Sie arbeiten gerade an einem Stück mit dem Arbeitstitel “Fucking Amal”. Als Vorlage für das Stück diente der gleichnamige Jugendfilm aus dem Jahre 1998 “Fucking Åmål” in Deutschland unter dem Namen Raus aus Åmål veröffentlicht.

Im Film geht es um die Jugendlichen Agnes und Elin die beide in der Kleinstadt Åmål leben. Beide Mädchen könnten scheinbar nicht verschiedener sein: Elin ist das beliebteste und schönste Mädchen der Schule ist, währenddessen Agnes auch nach dem Umzug eine Außenseiterin geblieben. In der Schule munkelt man abfällig, dass sie lesbisch sei. Tatsächlich ist Agnes heimlich in Elin verliebt. Aber auch Elin ist anders als ihre Freunde. Sie möchte mehr vom Leben, als es in Åmål möglich zu sein scheint. 

Unter anderem erzählt der Jugendtheaterclub des Theater Magdeburg wie die Grundzüge des Filmes im Stück umgesetzt werden.

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GOQUEER fasst die wichtigsten queeren News des letzten Monats für euch zusammen. In der Dezember Ausgabe ist unter anderem mit dabei Öffnung der Ehe in Österreich, Grindr mit mehr Geschlechtern…

Wenn du noch mehr als  die queeren News erfahren möchtest, dann kannst du dir die ganze Sendung GOQUEER ON FOCUS auf unserem YouTube-Channel GOQUEER.TV anschauen

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Wenn man es genau nimmt sind es schon 1 Jahr und 21 Tage. Am 04. Dezember 2016 fand unser erstes Treffen statt. Dort haben wir die Grundzüge, die Ausrichtung sowie den Namen des Projektes festgelegt. Wir haben unseren Jahrestag ein wenig Verpennt durch den ganzen Stress in der Vorweihnachtszeit. Aber besser Spät als nie 😉

Bildcollage 1. Jahr GOQUEER.TV

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John und Timothy lernen sich in den 70er Jahren in der Schule kennen. Schnell verlieben Sie sich ineinander. Dass sie auch zu diesen Zeiten schon eine glückliche Beziehung mit allen Höhen und Tiefen führen können, zeigt der Film “Holding the man” von Neil Armfield. Robert von GOQUEER lädt derweil zu einer kleinen Filmvorstellung in sein Fernsehwohnzimmer ein. Was ist besonders schön an dem Film? Was überzeugt nicht so? Und welches tragische Schicksal müssen die beiden Liebenden am Ende durchstehen?

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Lesung & Gespräch:

„Das rettende Ufer – Schwule Flüchtlinge berichten“

Wann:            Freitag, 1. Dezember 2017, 19.00 Uhr

Wo:                 Magdeburg, Regenbogencafé des LSVD Sachsen-Anhalt, Schäfferstr. 16

Gastautor:     Axel Limberg (Journalist und ehrenamtlicher Flüchtlingsbetreuer aus Hamburg)

Veranstaltung auf Facebook >>>

Die Flüchtlinge sind das große Thema unserer Zeit. Einige Hundert von ihnen haben einen bestimmten Grund, warum sie zu uns geflohen sind: Sie sind wegen ihrer sexuelle Identität hier – als Schwule werden sie in ihrer Heimat verfolgt. Zuhause drohen ihnen Gefängnis, Folter oder der Tod.

Je nach Heimatland, Region oder Stammesgebiet sind Homosexuelle verschiedenen Gefahren ausgesetzt. Hinzu kommt die persönliche Situation: Wie öffentlich wurde ihr Schwulsein, müssen sie sich nicht nur vor dem Staat, sondern auch vor ihrer Familie fürchten?

Die Lebens- und Leidensgeschichten von zwei schwulen Syrern werden in diesem Buch vorgestellt. Doch nicht nur Menschen aus dem Bürgerkriegsland kommen zu Wort – auch Flüchtlinge aus dem Irak, Afghanistan, Iran und Bangladesch werden porträtiert. Sie berichten von ihrer Leidenszeit zuhause, der Flucht, dem Ankommen in Deutschland. Und von den Lebensträumen, die in ihrer neuen Heimat Wirklichkeit werden sollen.

Ein ehrenamtlicher Flüchtlingsbetreuer kommt im Buch zu Wort – ebenso weitere Interviewpartner: Eine liberale Imamin und ein Experte für Asylrecht beleuchten Hintergründe.

Der Autor Axel Limberg ist nicht nur Journalist, sondern seit zweieinhalb Jahren auch ehrenamtlicher Flüchtlingsbetreuer in Hamburg. Für mehrere Jugendliche hat er Vormundschaften übernommen.

Auch der LSVD Sachsen-Anhalt leistet im Rahmen des durch die Landeshauptstadt Magdeburg geförderten Projektes „Rainbow-Connection – Meeting Point For International Queers And Friends“ Unterstützung für LSBTI*-Geflüchtete aus anderen Ländern.  

Nähere Infos siehe Interview Axel Limberg im Schwulissimo:

http://www.schwulissimo.de/unterhaltung/buecher/229433/AxelLimbergDasrettendeUfer.htm

 

Eine Veranstaltung mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung Sachsen-Anhalt und dem Amt für Gleichstellungsfragen der Landeshauptstadt Magdeburg.

Wir machen den 2. Platz beim Jugendvideopreis in der Kategorie Newcomer.

Noch vor einem Jahr hätten wir es niemals für möglich gehalten, dass wir mit dem Kurzfilm „Beloved Sam“ derartige internationale Bekanntheit in den sozialen Medien erreichten würden.

Am 26. November fand sich eine Vielzahl kreativer Köpfe aus Sachsen-Anhalt im Schauspielhaus in Magdeburg ein. Der Grund hierfür war die diesjährige Verleihung des Jugendvideopreises 2017 in den Kategorien Junge Teams, Newcomer, Fortgeschrittene, sowie die Vergabe des Publikumspreises. Insgesamt gab es über 90 Einreichungen, von denen 28 Filme nominiert wurden. Darunter fanden wir uns mit unseren Kurzfilm wieder. Dieser entstand im November 2016 in Zusammenarbeit mit Queerblick e.V. aus Dortmund.

Nach Stunden voll kreativer Unterhaltung und tiefsinnigen Beiträgen der Nominierten, war schließlich der Moment der Preisverleihung erreicht. Hierbei durften wir uns über den zweiten Platz in der Kategorie Newcomer freuen.

Die Jury lobte den Beitrag von uns vor allem für seine Botschaft. Diese beschreibt nämlich die Schwierigkeit schwuler Jugendliche, sich vor ihrem Umfeld zu behaupten und ihren Platz in der realen Welt zu finden.

Bilder vom Jugendvideopreis


Fotos: Hovhannes Martirosyan

Du wurdest beleidigt, bedroht, erpresst,
sexuell genötigt, zwangsgeoutet oder angegriffen?

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