news-spieleabendWenn “Amor” um dich herum springt und dir sagt, er will dir helfen, die Liebe deines Lebens zu finden oder wenn alle versuchen, den Scatman-Song mitzusingen – wurde da etwa “Wahrheit oder Pflicht” beim letzten ComeIN-Spieleabend gespielt? 😉 Der nächste Spieleabend findet in zwei Monaten statt, genauer gesagt am 20.7. Du bist herzlich eingeladen!
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COME_IN_Queerulanten_altAls wir die Queerulanten das letzte Mal getroffen haben, war es noch Sommer und der Hallenser CSD ist uns noch in guter Erinnerung. Nun müssen wir schon mit Schnee rechnen und die früh einsetzende Nacht lässt uns an blinkenden farbigen Lichtern erfreuen, die an Fenstern und Buden hängen. Ein wahres Lichtermeer bietet jedes Jahr der Magdeburger Weihnachtsmarkt. Zu diesem wollen wir die Queerulanten aus Halle nun einladen und mit ihnen einen Abend im vorweihnachtlichen Treiben verbringen

Wir treffen uns also am 13.12. um 14 Uhr am Haupteingang des Magdeburger Hauptbahnhofes (gegenüber vom Cinemaxx). Danach schlendern wir gleich rüber zum Alten Markt und schauen, was die Buden und Auslagen zu bieten haben. Zum Tagesausklang laden wir anschließend in unser Café ein bei heißem Tee oder Glühwein. Ein_e jede_r kann sich uns anschließen!

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news-plaetzchenWeihnachtszeit ist die Zeit des großen Plätzchenbackens. Bei uns kannst du dich damit so richtig austoben, Rezepte ausprobieren, andere Rezepte kennen lernen, in guter Gesellschaft Teig kneten und ausstechen und natürlich auch naschen. Wir laden ein zur Weihnachtsbäckerei in unserem Café und freuen uns natürlich über tatkräftige Mithilfe. Wenn du eigene Rezepte ausprobieren möchtest, schreib uns am besten, was du brauchst oder bring die Zutaten gleich selbst mit. Beginn ist um 18:00 Uhr. (Achtung, das Café ist diesmal auch erst ab 18:00 geöffnet).

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 Foto: Caro Kadatz
Foto: Caro Kadatz

Wie wäre es, wenn in der Matheaufgabe nicht nur Mutter und Vater auf Kinderwagensuche vor Preisberechnungen stehen, sondern Mutti und Mama? Wenn im Kunstbuch ein ganzes Kapitel über schwule Kunst steht? Wenn im Deutschunterricht das Gedicht von Ganymed, im Geschichtsunterricht die Knabenliebe der antiken Athener, in Geografie die Menschenrechtslage zur Verfolgung Homosexueller in Uganda und im Englischbuch the first love between Kim and Mary mehr Bedeutung erlangten? Oder ist dies bereits Realität?

Besonders in der Schule lernt man, wie die Welt funktioniert und aufgebaut ist. Das ständige Arbeiten an Schulbüchern gibt hierbei Leitfäden vor, vermittelt auch etwas “drumherum” – und sollte möglichst die komplette gesellschaftliche Situation widerspiegeln. Viel zu oft hört man hierbei, dass Homo- oder Bisexualität, geschweige denn Trans-, Intersexualität und weitere Lebensweisen gar nicht in der Schule vorkommen.

Daher haben wir Melanie Büttner eingeladen, die in vielen Schulbüchern recherchiert hat, wie stark die Themen Homosexualität und Vielfalt der Lebensweisen darin enthalten sind. Mit ihr wollen wir uns austauschen, zu welchen Ergebnissen sie gekommen ist, wie die Situation an unseren Schulen aussieht und was man besser machen könnte. Ants Kiel aus Halle, der das dortige Schulprojekt betreut, wird mit dabei sein und von seinen Erfahrungen berichten. Der Themenabend beginnt um 18 Uhr. Ab 17 Uhr ist die Jugendgruppe wie immer für euch geöffnet.

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news-helferherzenComeIN hat Grund zum Jubeln: Das ehrenamtliche Engagement für die Jugendgruppe wurde am 23.9. mit dem Engagementpreis “HelferHerzen” der Drogeriekette dm ausgezeichnet. Neben einer Skulptur der Künstlerin Hannelore Langhans war der Preis mit 1.000 Euro dotiert, die nun der Jugendgruppe zugute kommen.

Dabei war die Bewerbung fast ein Glücksgriff: “Inmitten der Vorbereitungen für den Rainbowflash wurde ich im Frühjahr von guten Bekannten, die ich beim Jahr der Jugend kennenlernen durfte, auf den Engagementpreis hingewiesen mit den Worten, das könnte doch etwas für mich sein. Ich habe das Ausfüllen der Bewerbung dann zwischen die anderen Vorbereitungen geschoben, auch wenn ich erst skeptisch war, ob es was bringen würde. Groß war dann die Überraschung, als ich Ende August die Nachricht erhielt, dass ich wirklich ausgezeichnet werde! Damit geht ein großer Dank natürlich an Kevin und Marcus vom (ehemaligen) Jahr der Jugend!”, sagt Robert.

Gedankt werden soll natürlich auch der Drogeriekette dm, die diesen Preis ausgelobt hat. “Es ist wichtig, ehrenamtliches Engagement wertzuschätzen, gerade auch in Form von Auszeichnungen. Die Engagierten bekommen keinen Gegenwert für ihren Einsatz, machen alles quasi aus Spaß an der Freude in ihrer Freizeit. Das beschert natürlich viele schöne Momente und Erfolge, aber man kommt auch mal an Punkten vorbei, wo man einfach gestresst ist und keine Lust hat”, so Robert weiter. Dabei ist der Zeitaufwand nicht zu unterschätzen. Mit Vorbereitungen und Aufräumen kann so ein Montagabend mit ComeIN noch einmal bis zu 7 Stunden füllen – und das jede Woche. Dazu kommt die Pflege der Website, die Präsenz in den sozialen Netzwerken und die Schnittstelle zum Projektträger, dem LSVD Sachsen-Anhalt, der die Jugendgruppe letztendlich erst ermöglicht.

Die dm-Auszeichnung kann ComeIN derweil sehr gut gebrauchen, zum Beispiel um bei unseren regelmäßigen Austauschbesuchen mit den Queerulanten in Halle die Fahrtkosten aufzubringen, um den ein oder anderen Besuch der Gay- oder L-Filmnacht zu ermöglichen oder um mit dem Besuch von CSDs in anderen Städten zu erfahren, wie bunt die LGBTIQ*-Community ist und dass wir nicht gerade wenige sind. Auch sollen Jugend- und Kunstprojekte nicht zu kurz kommen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Fortsetzung des Kurzfilm-Workshops oder einer weiteren kleinen Werbe- und Informationskampagne? Eure Ideen sind immer willkommen!

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news-lesungWenn ein Kind geboren wird, das partout nicht in das Schema “Junge-Mädchen” passt, ist absehbar, dass eine Kette von Problemen und Entscheidungen bevorsteht, meist begleitet von Ängsten, Ungewissheit und Fehlinformationen. Clara Morgan schreibt über ihr Leben mit ihrem Kind, das zunächst Franz, dann aber nach ärztlichen Gutachten Franzi genannt wird. Sie erzählt über Ärztinnen und Ärzte, deren Diagnosen, über Fragen der Offenheit zum Thema, Probleme, Folgen von Operationen, Selbstzweifel und schlechtes Gewissen. Aber auch über das Glück, dieses Kind besonders zu lieben und in einer Umgebung aufwachsen zu sehen, die das “Anderssein” akzeptiert.

Diese sehr persönliche Erzählung, ergänzt durch Interviews mit anderen Eltern, Ärztinnen und Ärzten, intersexuellen Menschen und Interessengruppen wird uns Clara Morgan am 22. September während der Jugendgruppe ab 18:30 Uhr vortragen. Dabei ist dieser Treff mal offen für alle Altersbereiche.

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news-csd14Von Juni bis September vergeht in Deutschland kein einziges Wochenende, an dem mal kein CSD in irgendeiner Stadt gefeiert wird. Auch hier in Magdeburg kann man jedes Jahr in den genuss der schrillen Parade – pardon, Demonstration – kommen und auf dem Straßenfest einen Mix aus Musik, Politik, Informationsständen und Party erfahren. Dieses Mal findet das Straßenfest sogar auf dem Alten Markt mitten im Magdeburger Zentrum statt. Doch der Magdeburger CSD ist noch viel mehr: Eine ganze Woche vor dem Straßenfest wird am 8.8. bereits die Regenbogenfahne am Rathaus gehisst und daraufhin folgen 10 Tage mit vielfältigen Veranstaltungen zum Thema sexueller Identität und Schwul-, Bi-, Lesbisch-, Trans-, Queer-, Inter-, …-sein. Als Beispiel zu nennen wäre das Rainbow-Bowling, ein Tuntenworkshop, CSD-Andacht, Literaturnacht, Speeddating, Safer-Sex-Workshop und eine Radtour der Schwulen Sportgruppe Magdeburg.

Besonders interessant könnte die Info- und Diskussionsveranstaltung zu Homophobie im Schulalltag werden. Viele von uns betrifft das Thema direkt. Wie geht man damit um? Gibt es Ansätze zur Verbesserung? Welche Ideen sind gut, welche bringen nichts? Und: Ist es in den Schulen überhaupt noch so schlimm, wie man nach wie vor denkt? Die Diskussionsrunde beginnt am 14. August (Donnerstag) um 19 Uhr und findet im Volksbad Buckau, Karl-Schmidt-Straße 56 statt.

Weitere Infos zur CSD-Parade, dem Straßenfest und allen anderen Veranstaltungen zur CSD-Woche findet ihr unter www.csdmagdeburg.de.

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COME_IN_Queerulanten_altWas vor etwas über einem Jahr in Polkau begann, hat sich mittlerweile zu einer echten Kooperation entwickelt: Auf einem Vernetzungstreffen lernten sich Mitglieder der LesBiSchwulen/Queeren Jugendgruppen aus Magdeburg und Halle kennen. Seitdem wurden einige Aktionen gemeinsam durchgeführt – allen voran die mittlerweile regelmäßigen gegenseitigen Besuche.

Anfang August fahren wir die Hallenser wieder besuchen. Dazu treffen wir uns um 10 Uhr am Bahnhof Buckau in Magdeburg und nehmen dann den Zug um 10:10 Uhr nach Halle. Dort lassen sich die Queerulanten sicherlich ein tolles Programm für uns einfallen. Wir teilen uns Sachsen-Anhalt-Tickets und für jede_n Teilnehmer_in fallen Fahrtkosten in Höhe von 5 Euro an. Falls ihr die Fahrtgebühr überhaupt nicht aufbringen könnt, lässt sich eventuell eine Übernahme der Kosten von der Jugendgruppe organisieren. Schreibt uns dafür am besten eine Nachricht.

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news-rainbowflashWenn im Magdeburger Zentrum plötzlich viele bunte Ballons in den Himmel steigen und Kärtchen mit persönlichen Botschaften über das Land tragen, weiß man: Es ist der internationale Tag gegen Homo- und Transphobie. Der Magdeburger Rainbowflash findet mittlerweile zum vierten Mal statt und ist somit langsam zur Tradition geworden. Das Datum, das an den Paragraphen 175 des Strafgesetzbuches erinnert, ist dem Tag gewidmet, an dem im Jahr 1990 Homosexualität aus der internationalen Klassifikationen der Krankheiten gestrichen wurde. Seit diesem Datum gelten Lesben und Schwule nicht mehr als krank!

Aber noch heute gibt es Menschen, die denken, dass Homosexualität etwas Schlimmes sei. Als Beispiel sei die Lage in Rußland genannt, wo Lesben und Schwule sich nicht öffentlich zeigen dürfen und noch immer attackiert werden. Auch in Deutschland tut man sich noch schwer mit der Gleichstellung homosexueller Menschen und in einigen Köpfen sind noch Vorbehalte vorhanden. Man denke nur an die großen Proteste gegen den Bildungsplan in Baden-Württemberg, das Thema Homosexualität im Unterricht zu verankern.

Lasst uns also zeigen, dass Homosexualität nichts Schlimmes ist, dass man vor ihr keine Angst haben muss und dass Lesben und Schwule genau die gleichen Menschen sind, wie jeder andere auch. Lasst uns unser Statement gegen Homo- und Transphobie in den Himmel schicken.

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