{"id":1879,"date":"2011-12-02T22:36:00","date_gmt":"2011-12-02T21:36:00","guid":{"rendered":"https:\/\/lsvd-lsa.de\/?p=1879"},"modified":"2025-04-09T07:48:26","modified_gmt":"2025-04-09T07:48:26","slug":"stiftung-gedenkstaetten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lsvd-lsa.de\/en\/stiftung-gedenkstaetten\/","title":{"rendered":"Stiftung Gedenkst\u00e4tten"},"content":{"rendered":"<h4 class=\"wp-block-heading\">Neue Dauerausstellung KZ Lichtenburg: \u201cEs ist b\u00f6se Zeit\u2026\u201d<br>Zeitweilig waren fast die H\u00e4lfte der H\u00e4ftlinge Homosexuelle<\/h4>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><br>Prettin<\/h5>\n\n\n\n<p>\u201cEs ist b\u00f6se Zeit \u2013 Die Konzentrationslager im Schloss Lichtenburg\u201d ist der Titel der neuen Dauerausstellung, die am 01. Dezember 2011 in Prettin (Landkreis Wittenberg) er\u00f6ffnet wurde.<br>1935 waren Homosexuelle hier eine der gr\u00f6\u00dften Opfergruppen. In der alten Ausstellung aus DDR-Zeiten wurde dies verschwiegen. Nun finden sie hier eine angemessene W\u00fcrdigung.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Zur Geschichte der Lichtenburg<\/h5>\n\n\n\n<p>1565 Der Bau des Schlosses Lichtenburg als Residenz des Herrscherpaares August und Anna von Sachsen beginnt. Sp\u00e4ter Witwensitz des Kurf\u00fcrstentums Sachsen.<br>1812-1928 befindet sich hier ein Zuchthaus als preu\u00dfische \u201cStraf- und Besserungsanstalt\u201d<br>1933-1937 M\u00e4nner-Konzentrationslager<br>1937-1939 Frauen-Konzentrationslager<br>1939-1945 Standort der SS-Totenkopfverb\u00e4nde und Bekleidungslager der SS<br>1941-1945 Au\u00dfenlager des KZ Sachsenhausen<br>1945-1946 Kurzzeitige Internierung von Angeh\u00f6rigen der \u201cRussischen Befreiungsarmee\u201d, anschlie\u00dfend Unterkunft f\u00fcr Sudetendeutsche<br>1948-1992 Landwirtschaftliche Nutzung und Lehrlingswohnheim<br>1965 Einweihung einer ersten Mahn- und Gedenkst\u00e4tte im \u201cBunker\u201d<br>1978 Er\u00f6ffnung der Dauerausstellung \u201cDie Lichtenburg \u2013 Ein faschistisches Konzentrationslager\u201d<br>1993 \u00dcbernahme der Immobilie durch die Bundesrepublik Deutschland, sp\u00e4ter Verkaufsabsichten und Pl\u00e4ne als Hotelnutzung der Lichtenburg<br>1999 Opferverb\u00e4nde, darunter die HUK (Homosexuelle und Kirche) machen mobil gegen die Ver\u00e4u\u00dferungspl\u00e4ne. Es beginnt eine breite gesellschaftliche Diskussion zur bundesweiten Bedeutung des KZ als fr\u00fches Konzentrationslager und \u00fcber ein angemessenes Gedenken<br>2008 Aufnahme der ehemaligen Mahn- und Gedenkst\u00e4tte in die Stiftung Gedenkst\u00e4tten Sachsen-Anhalt<br>1.12.2011 Er\u00f6ffnung der Gedenkst\u00e4tte KZ Lichtenburg Prettin und \u00dcbergabe der neuen Dauerausstellung<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Das M\u00e4nner-Konzentrationslager 1933-1937<\/h5>\n\n\n\n<p>Am 13. Juni 1933 wird die Lichtenburg als \u201cSammellager\u201d f\u00fcr politische Gefangene er\u00f6ffnet. Zun\u00e4chst dienst es zur Inhaftierung \u201cstaatsfeindlicher Elemente\u201d. In der Folgezeit kommen weitere Gefangengruppen hinzu (sogenannte \u201cBerufsverbrecher\u201d und \u201cAsoziale\u201d). Seit Herbst 1935 verfolgt das nationalsozialistische Regime ein neuartiges Konzept der Gegnerbek\u00e4mpfung, die \u00bbrassische Generalpr\u00e4vention\u00ab. Das hei\u00dft, alle Personen, deren Verhalten von dem abweicht, was den Nationalsozialisten als \u00bbgesund\u00ab oder \u00bbnormal\u00ab gilt, werden verfolgt und interniert. In allen deutschen Konzentrationslagern ist daraufhin ein stetes Anwachsen der H\u00e4ftlingszahlen zu verzeichnen. In dieser Zeit steigt auch die Zahl der homosexuellen \u201cSchutzh\u00e4ftlinge\u201d schnell an. 1935, unmittelbar nach dem sogenannten \u201cR\u00f6hm-Putsch\u201d und der Versch\u00e4rfung des &amp; 175, stellen die Homosexuellen sogar kurzzeitig die gr\u00f6\u00dfte Opfergruppe in der Lichtenburg. Die H\u00e4ftlinge, anfangs aus dem Regierungsbezirk Merseburg stammend, kommen im Laufe der Jahre zunehmend aus Berlin. So wird die Lichtenburg f\u00fcr einige Jahre das deutsche KZ, in der die meisten homosexuellen Gefangenen aus dem Berliner Raum inhaftiert sind. Nach dem \u201cR\u00f6hm-Putsch\u201d werden auch ca. sechzig SA-Angeh\u00f6rige kurzzeitig in das KZ eingewiesen. Die Lichtenburg war im Gegensatz zu vielen der sp\u00e4teren KZ\u2019s kein eigentliches Vernichtungslager. Dennoch waren Qu\u00e4lereien und Folter an der Tagesordnung. Der Pr\u00fcgelbock wurde z.B. im KZ Lichtenburg entwickelt. Auch eine Reihe von Morden ist bekannt.<br>Momentan sind die Namen von etwa 5.000 m\u00e4nnlichen H\u00e4ftlingen bekannt. Unter ihnen waren der Sozialdemokrat Ernst Reuter (ehemaliger OB von Magdeburg, der von den Nazis 1933 abgesetzt wurde und nach dem Kriege bis zu seinem Tode Regierender B\u00fcrgermeister von Berlin war), die SPD-Politiker Friedrich Ebert (jun.) und Carlo Mierendorff, der Arbeitersportler Ernst Grube, der Rabbiner Max Abraham, der deutsch \u2013 j\u00fcdische Antifaschist und heutige Globalisierungskritiker Ernesto Kroch, der Schriftsteller Hans Lorbeer, der Schauspieler und Regisseur Wolfgang Langhoff (schuf sp\u00e4ter den weltbekannten Text des Liedes von den \u201cMoorsoldaten\u201d) und der schwule S\u00e4nger und Schauspieler Kurt von Ruffin (ehemals Oper in Magdeburg, sp\u00e4ter Metropol-Theater und Komische Oper Berlin, Rosa von Praunheim drehte \u00fcber ihn 1991 den Dok.-Film \u201cStolz und schwul\u201d, der NDR berichtete in einer Reportage unter dem Titel \u201cWir hatten ein gro\u00dfes A am Bein\u201d \u00fcber seine Erlebnisse in der Lichtenburg). Die neue Dauerausstellung zeigt als besonders kostbares Exponat, \u00fcber das keine andere KZ-Gedenkst\u00e4tte verf\u00fcgt, Ruffins gelbe Fu\u00dfbinde mit dem gro\u00dfen A. Vor Einf\u00fchrung einer einheitlichen Str\u00e4flingskleidung und des rosa Winkels wurden damit die homosexuellen H\u00e4ftlinge gekennzeichnet.<br>Eine Lesemappe in der Ausstellung schildert beispielhaft f\u00fcr die Schicksale der homosexuellen H\u00e4ftlinge das Schicksal von Erwin Keeferstein.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Das Frauen-Konzentrationslager<br>1937 \u2013 1939<\/h5>\n\n\n\n<p>Als Frauenkonzentrationslager gewinnt die Lichtenburg Bedeutung als das erste zentrale Frauenkonzentrationslager, das von der SS gef\u00fchrt und der Inspektion der Konzentrationslager unterstellt ist. Eine besonders gro\u00dfe Opfergruppe unter den weiblichen Insassen waren Zeuginnen Jehovas. Des Weiteren wurden hier u.a. inhaftiert die deutsch \u2013 brasilianische Antifaschistin Olga Benario-Prestes, die deutsche Kommunistin Lina Haag und die deutsch \u2013 j\u00fcdische Schauspielerin Lotti Huber. Huber wurde durch Rosa von Praunheims Film \u201cAffengeil. Eine Reise durch Lottis Leben\u201d einem gr\u00f6\u00dferem Publikum bekannt und schrieb f\u00fcr Praunheims Film \u201cT\u00e4nze des Lasters\u201d das Drehbuch. Mit ihren Soloprogrammen aus Erz\u00e4hlungen, Tanz, Chanson und Kabarett trat Huber danach bis zu ihrem Tode im Jahr 1998 auf, galt als Star des Berliner Underground und hatte eine gro\u00dfe Fangemeinde vor allem in der lesbisch-schwulen Szene.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Das KZ \u2013 Au\u00dfenlager<br>1941-1945<\/h5>\n\n\n\n<p>In dieser Zeit waren etwa 150 m\u00e4nnliche und weibliche H\u00e4ftlinge hier. Die Lagerorganisation war vergleichsweise human. Mit der Ann\u00e4herung von Russen und Amerikanern gelingt es beg\u00fcnstigt durch das unter den SS-Aufsehern ausbrechende Chaos einigen H\u00e4ftlingen zu fliehen. Die Ausstellung zeigt u.a. das Tagebuch des Ukrainers Grizenko, das dieser vergraben hatte und hier 2008 wieder entdeckte.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Die nationale Bedeutung des KZ Lichtenburg<\/h5>\n\n\n\n<p>Alle Entwicklungen des KZ-Systems in der NS-Zeit sind laut Stiftungsdirektor Langer in der Lichtenburg sichtbar. Vor allem in seiner Fr\u00fchphase habe das KZ Lichtenburg als zentrales \u201cSchutzhaftlager\u201d f\u00fcr Preu\u00dfen und als \u201cMuster- und Ausbildungs-KZ\u201d bei der Entwicklung und Einrichtung des Konzentrationslagersystems 1945\/1935 eine herausragende historische Bedeutung.<br>Stefanie Endlich umrei\u00dft die besondere Bedeutung des KZ Lichtenburg mit folgenden Fakten:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>In der Fr\u00fchphase des NS-Staates war Schloss Lichtenburg das zentrale KZ im mittleren Deutschland.<\/li>\n\n\n\n<li>Neben Dachau war das KZ Lichtenburg das einzige Lager, dass von 1933 bis zum Kriegsbeginn 1939 existierte<\/li>\n\n\n\n<li>Es l\u00e4sst exemplarisch die Etappen der fr\u00fchen und mittleren KZ-Entwicklung des NS-Staates erkennen.<\/li>\n\n\n\n<li>In besonderer Weise stellt sich hier die Frage der gewaltsamen Zerst\u00f6rung der Weimarer Republik. Deren politische und kulturelle Vertreter aus den verschiedenen politischen Str\u00f6mungen stellen anfangs den Gro\u00dfteil der H\u00e4ftlinge. In den Jahren danach wird hier die Ausweitung der Verfolgung auf andere Gruppen deutlich, die aus unterschiedlichen Gr\u00fcnenden aus der nationalsozialistischen \u201cVolksgemeinschaft ausgegrenzt\u201d wurden.<\/li>\n\n\n\n<li>Von Ende 1937 bis Mai 1939 war Schloss Lichtenburg das einzige zentrale Frauen-KZ im Dritten Reich.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Endlich stellt auch die Bedeutung des KZ f\u00fcr die Opfergruppe der Homosexuellen heraus. Nach der Versch\u00e4rfung des \u00a7 175 war fast die H\u00e4lfte der H\u00e4ftlinge als Homosexuelle registriert. Schlie\u00dflich betont sie: \u201cAls authentischer Ort wiederum ist die Lichtenburg in der deutschen Gedenkst\u00e4ttenlandschaft einmalig. Zum einen gibt es kein Schloss und kein aufgegebenes Zuchthaus, das \u00fcber einen so langen Zeitraum als Konzentrationslager genutzt wurde. \u2026 Zum anderen ist die Bausubstanz des Schlosses vollst\u00e4ndig erhalten.\u201d<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Die Ausstellung<\/h5>\n\n\n\n<p>Auf zweimal 200 Quadratmetern pr\u00e4sentiert sich die Ausstellung \u201cEs ist b\u00f6se Zeit\u201d im so genannten Werkstattgeb\u00e4ude. Die gro\u00dfz\u00fcgig verglaste Fensterfront er\u00f6ffnet den Blick auf das gesamte Schloss, das au\u00dferdem als Modell im Erdgeschoss auf einem gro\u00dfen ovalen Tisch im Zentrum der Ausstellung zu sehen ist. Durch eine \u00d6ffnung im Dachgeschoss f\u00e4llt der Blick ebenfalls auf das Modell. Anhand von dokumentarischen Quellen und Objekten beleuchtet die Ausstellung die KZ-Geschichte der Lichtenburg. W\u00e4hrend im Erdgeschoss vor allem der historische Ort um Spannungsfeld von Reich und Region beleuchtet wird, widmet sich das Dachgeschoss dem lokalen Spannungsfeld von Opfern und T\u00e4tern. Schautafeln, Vitrinen mit Originalexponaten und Tische vermitteln \u00fcberblickartige Informationen. Ausziehbare Vertiefungsebenen erg\u00e4nzen die Informationen durch Hintergrundwissen. Medienstationen und Lesemappen runden die Gedenkst\u00e4tte ab. Der Hallenser Historiker Sven Langhammer, ausgewiesener Lichtenburgkenner, hat mit seinem Team die Ausstellung in Zusammenarbeit mit Beir\u00e4ten, ausw\u00e4rtigen Experten, anderen Gedenkst\u00e4tten, Opferverb\u00e4nden (darunter dem LSVD Sachsen-Anhalt) und Historikern entwickelt. Dr. Kai Langer betont: \u201cWir stehen hier erst am Anfang der Gedenkst\u00e4ttenarbeit und wollen demn\u00e4chst auch ein p\u00e4dagogisches Konzept vorlegen.\u201d Die alten Ausstellungen von 1965 und 1978 hatten sich einseitig auf den kommunistischen Widerstand fokussiert. Das Schicksal von Homosexuellen oder Zeugen Jehovas war vollst\u00e4ndig ausgeblendet worden. Mit der neuen Dauerausstellung werden alle Opfergruppen angemessen und gleichberechtigt gew\u00fcrdigt.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Die Veranstaltung zur Ausstellungser\u00f6ffnung<\/h5>\n\n\n\n<p>Vor 250 geladenen G\u00e4sten (u.a. Martin Pfarr und G\u00fcnter Heine f\u00fcr den LSVD) verwiesen Kultusminister Stefan Dorgerloh (SPD) und Landtagspr\u00e4sident Detlef G\u00fcrth (CDU) auf die besondere Bedeutung dieses Tages vor dem Hintergrund der j\u00fcngst bekannt gewordenen neonazistischen Mordserie. Dorgerloh dankte allen, die dazu beigetragen haben, den Ort des Gedenkens gegen alle Widerst\u00e4nde zu erhalten. W\u00e4hrend Stiftungsdirektor Dr. Kai Langer die Entstehung und Bedeutung des KZ Lichtenburg umriss, besch\u00e4ftigte sich Edzard Reuter, Sohn von Ernst Reuter, mit den Widrigkeiten, die das Projekt und seine Bef\u00fcrworter jahrelang behindert hatten. Angesichts dessen habe er oft Entt\u00e4uschung und Wut versp\u00fcrt, bekannte Reuter. Gitarrenmusik, Lyrik und Songs, vorgetragen von einer S\u00e4ngerin und einem Gitarristen, umrahmten w\u00fcrdig die Veranstaltung in der sehenswerten ehemaligen Schlosskirche. Im Anschluss f\u00fchrte Gedenkst\u00e4ttenleiter Dr. Johannes Schwartz durch die Gedenkst\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">\u00d6ffnungszeiten und Anreise<\/h5>\n\n\n\n<p>Die Gedenkst\u00e4tte ist ge\u00f6ffnet dienstags bis donnerstags 9:00 \u2013 15:30 Uhr, freitags 9:00 \u2013 13 Uhr und jeden letzten Sonntag 13:00 \u2013 17:00 Uhr.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Der Eintritt ist frei.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Anreise mit dem PKW: Aus Richtung Berlin \u00fcber J\u00fcterbog, Jessen, Annaburg. Aus Richtung Magdeburg \u00fcber Dessau und Wittenberg. Aus Richtung Halle \u00fcber Bitterfeld, Bad D\u00fcben, Elbf\u00e4hre Dommitzsch. Mit \u00d6PNV: Aus Berlin mit RE 5 Richtung Falkenberg(Elster) bis Holzdorf (Elster). Weiter mit dem Anrufbus (Tel. 01805.366910, Anmeldung 1 Stunde vor Abfahrt) bis Prettin\/Lindenstra\u00dfe. Aus Magdeburg\/Halle\/Leipzig: Mit dem Zug bis Torgau. Weiter mit Buslinie 751 nach Prettin\/Lindenstra\u00dfe (meist Anrufbus, \u00fcber 01802.783287 bis 2 Std. vor Abfahrt anmelden).<br>Mit dem Fahrrad: \u00fcber den Elberadweg oder mit kostenloser Fahrradmitnahme in der Bahn in Sachsen-Anhalt bis Annburg und weiter auf der L 113 etwa 13 km bis Prettin.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Kontakt:<br>Gedenkst\u00e4tte KZ Lichtenburg,<br>Prettiner Landstra\u00dfe 4, 06925 Annaburg, OT Prettin.<br>Telefon: 035386.6099-75<br><a href=\"mailto:info-lichtenburg@stgs.sachsen-anhalt.de\">info-lichtenburg@stgs.sachsen-anhalt.de<\/a><br><a href=\"https:\/\/stgs.sachsen-anhalt.de\/stiftung-gedenkstaetten-sachsen-anhalt\">www.stgs.sachsen-anhalt.de<\/a>\u00a0<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neue Dauerausstellung KZ Lichtenburg: \u201cEs ist b\u00f6se Zeit\u2026\u201dZeitweilig waren fast die H\u00e4lfte der H\u00e4ftlinge Homosexuelle Prettin \u201cEs ist b\u00f6se Zeit \u2013 Die Konzentrationslager im Schloss Lichtenburg\u201d ist der Titel der neuen Dauerausstellung, die am 01. 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