{"id":4688,"date":"2026-02-06T18:40:24","date_gmt":"2026-02-06T18:40:24","guid":{"rendered":"https:\/\/lsvd-lsa.de\/?p=4688"},"modified":"2026-02-13T18:48:13","modified_gmt":"2026-02-13T18:48:13","slug":"magdeburgs-erste-queere-buchmesse-magdequeer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lsvd-lsa.de\/en\/magdeburgs-erste-queere-buchmesse-magdequeer\/","title":{"rendered":"Magdeburgs erste queere Buchmesse: MagdeQueer"},"content":{"rendered":"<p>Queere Geschichten sind auf dem Buchmarkt noch immer unterrepr\u00e4sentiert. Umso wichtiger sind R\u00e4ume, in denen Literatur mit queeren Perspektiven sichtbar wird. Genau das entsteht 2026 in Magdeburg: Mit der \u201eMagdequeer\u201c findet erstmals eine queere Buchmesse in der Stadt statt.<\/p>\n\n\n\n<p>Organisiert wird die eint\u00e4gige Messe von den Autorinnen Karo Stein und Jessica Martin, die beide im Bereich Gay Romance schreiben, also Liebesgeschichten mit schwulen und queeren Protagonist*innen. <strong>Am 21. Februar 2026<\/strong> pr\u00e4sentieren rund 25 Ausstellende Literatur mit queeren Charakteren aus unterschiedlichen Genres. Erg\u00e4nzt wird das Programm durch Aktionen wie eine Fotobox sowie Infost\u00e4nde queerer Organisationen, darunter wir und das <a href=\"http:\/\/www.zfsg.ngo\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zentrum f\u00fcr sexuelle Gesundheit.<\/a><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Mehr Sichtbarkeit f\u00fcr queere Lebensrealit\u00e4ten<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Idee zur Messe entstand aus einer einfachen Beobachtung: Kleinere queere Buchmessen gibt es in Ostdeutschland kaum. W\u00e4hrend etwa in Frankfurt am Main ein etabliertes Format existiert, fehlte ein vergleichbares Angebot in der Region. Das wollten die Veranstalterinnen \u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p>In ihren eigenen B\u00fcchern greifen sie neben Liebesgeschichten auch gesellschaftliche Themen auf. Etwa Coming Out, famili\u00e4re Akzeptanz oder den Umgang mit HIV. Literatur kann hier mehr sein als Unterhaltung: Sie schafft Identifikationsangebote, baut Vorurteile ab und erm\u00f6glicht Perspektivwechsel.<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig findet die Messe nicht im luftleeren Raum statt. Die aktuelle politische Stimmung und zunehmende queerfeindliche Vorf\u00e4lle sorgen bei Karo und Jessica f\u00fcr eine gewisse Anspannung. Dennoch \u00fcberwiegt der Wunsch, einen offenen, sicheren und positiven Ort zu schaffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ihr Ziel ist klar: Sichtbarkeit st\u00e4rken, Begegnungen erm\u00f6glichen und ein Zeichen f\u00fcr Vielfalt setzen. Queere Literatur erz\u00e4hlt von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*, inter*, nichtbin\u00e4ren und weiteren Identit\u00e4ten, kurz: von Lebensrealit\u00e4ten jenseits heteronormativer Erwartungen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die wichtigsten Infos<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Wann: Samstag, 21. Februar 2026 von 10 bis 18 Uhr<\/li>\n\n\n\n<li>Wo: B\u00fcrgerhaus, Poststra\u00dfe 17, Magdeburg-Alt-Olvenstedt<\/li>\n\n\n\n<li>Der Eintritt ist frei.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Magdequeer will zeigen: Geschichten \u00fcber queere Liebe geh\u00f6ren nicht an den Rand, sondern mitten ins Regal und mitten in die Gesellschaft.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Queere Geschichten sind auf dem Buchmarkt noch immer unterrepr\u00e4sentiert. Umso wichtiger sind R\u00e4ume, in denen Literatur mit queeren Perspektiven sichtbar wird. Genau das entsteht 2026 in Magdeburg: Mit der \u201eMagdequeer\u201c findet erstmals eine queere Buchmesse in der Stadt statt. 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