Foto: Caro Kadatz
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Wie wäre es, wenn in der Matheaufgabe nicht nur Mutter und Vater auf Kinderwagensuche vor Preisberechnungen stehen, sondern Mutti und Mama? Wenn im Kunstbuch ein ganzes Kapitel über schwule Kunst steht? Wenn im Deutschunterricht das Gedicht von Ganymed, im Geschichtsunterricht die Knabenliebe der antiken Athener, in Geografie die Menschenrechtslage zur Verfolgung Homosexueller in Uganda und im Englischbuch the first love between Kim and Mary mehr Bedeutung erlangten? Oder ist dies bereits Realität?

Besonders in der Schule lernt man, wie die Welt funktioniert und aufgebaut ist. Das ständige Arbeiten an Schulbüchern gibt hierbei Leitfäden vor, vermittelt auch etwas “drumherum” – und sollte möglichst die komplette gesellschaftliche Situation widerspiegeln. Viel zu oft hört man hierbei, dass Homo- oder Bisexualität, geschweige denn Trans-, Intersexualität und weitere Lebensweisen gar nicht in der Schule vorkommen.

Daher haben wir Melanie Büttner eingeladen, die in vielen Schulbüchern recherchiert hat, wie stark die Themen Homosexualität und Vielfalt der Lebensweisen darin enthalten sind. Mit ihr wollen wir uns austauschen, zu welchen Ergebnissen sie gekommen ist, wie die Situation an unseren Schulen aussieht und was man besser machen könnte. Ants Kiel aus Halle, der das dortige Schulprojekt betreut, wird mit dabei sein und von seinen Erfahrungen berichten. Der Themenabend beginnt um 18 Uhr. Ab 17 Uhr ist die Jugendgruppe wie immer für euch geöffnet.

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