news-helferherzenComeIN hat Grund zum Jubeln: Das ehrenamtliche Engagement für die Jugendgruppe wurde am 23.9. mit dem Engagementpreis “HelferHerzen” der Drogeriekette dm ausgezeichnet. Neben einer Skulptur der Künstlerin Hannelore Langhans war der Preis mit 1.000 Euro dotiert, die nun der Jugendgruppe zugute kommen.

Dabei war die Bewerbung fast ein Glücksgriff: “Inmitten der Vorbereitungen für den Rainbowflash wurde ich im Frühjahr von guten Bekannten, die ich beim Jahr der Jugend kennenlernen durfte, auf den Engagementpreis hingewiesen mit den Worten, das könnte doch etwas für mich sein. Ich habe das Ausfüllen der Bewerbung dann zwischen die anderen Vorbereitungen geschoben, auch wenn ich erst skeptisch war, ob es was bringen würde. Groß war dann die Überraschung, als ich Ende August die Nachricht erhielt, dass ich wirklich ausgezeichnet werde! Damit geht ein großer Dank natürlich an Kevin und Marcus vom (ehemaligen) Jahr der Jugend!”, sagt Robert.

Gedankt werden soll natürlich auch der Drogeriekette dm, die diesen Preis ausgelobt hat. “Es ist wichtig, ehrenamtliches Engagement wertzuschätzen, gerade auch in Form von Auszeichnungen. Die Engagierten bekommen keinen Gegenwert für ihren Einsatz, machen alles quasi aus Spaß an der Freude in ihrer Freizeit. Das beschert natürlich viele schöne Momente und Erfolge, aber man kommt auch mal an Punkten vorbei, wo man einfach gestresst ist und keine Lust hat”, so Robert weiter. Dabei ist der Zeitaufwand nicht zu unterschätzen. Mit Vorbereitungen und Aufräumen kann so ein Montagabend mit ComeIN noch einmal bis zu 7 Stunden füllen – und das jede Woche. Dazu kommt die Pflege der Website, die Präsenz in den sozialen Netzwerken und die Schnittstelle zum Projektträger, dem LSVD Sachsen-Anhalt, der die Jugendgruppe letztendlich erst ermöglicht.

Die dm-Auszeichnung kann ComeIN derweil sehr gut gebrauchen, zum Beispiel um bei unseren regelmäßigen Austauschbesuchen mit den Queerulanten in Halle die Fahrtkosten aufzubringen, um den ein oder anderen Besuch der Gay- oder L-Filmnacht zu ermöglichen oder um mit dem Besuch von CSDs in anderen Städten zu erfahren, wie bunt die LGBTIQ*-Community ist und dass wir nicht gerade wenige sind. Auch sollen Jugend- und Kunstprojekte nicht zu kurz kommen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Fortsetzung des Kurzfilm-Workshops oder einer weiteren kleinen Werbe- und Informationskampagne? Eure Ideen sind immer willkommen!

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