Queerzeit #26 – Diskriminierung in den Streitkräften

12. Januar 2021

Über Jahrzehnte wurde Soldat*innen mit „homosexuellen Neigungen“ die Dienstfähigkeit und die Eignung als Vorgesetze abgesprochen. In der Folge kam es zu Ausmusterungen, truppendienstgerichtlichen Verurteilungen, Entlassungen und Degradierungen. Die institutionelle Diskriminierung endete erst 2.000, als das Bundesverteidigungsministerium (BMVg) seinen diskriminierenden Erlass zur Personalführung aufhob. Nun hat die Bundesregierung einen Gesetzentwurf vorgelegt, der die Betroffenen rehabilitieren und entschädigen soll.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Sarah Ponti, LSVD-Grundsatzreferentin und erschien 2020 in der Winterausgabe der Queerzeit dem Magazin des LSVD Sachsen-Anhalt.

Sprecher: Christian Wölfig
Redaktion & Endbearbeitung: Dominic Liebschwager
Cover: LIGHTFIELD STUDIOS | stock.adobe.com
Gefördert: Ministerium für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt.

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