Hallo und herzlich Willkommen zurück zur (Bi-)WEEKLY, eurem queere Wochenmagazin!

Ich hoffe, ihr habt die letzten 8 Wochen ohne die WEEKLY überlebt. Jetzt ist sie wieder da: 50% queerer dank des neuen Namens, dafür leider aber auch nur noch 2-mal im Monat. Bachelorarbeiten müssen schließlich auch irgendwann mal geschrieben werden 😉

Es gibt einige Neuigkeiten – fangen wir also gleich ein!

In Köln gibt es anlässlich des 50. Jahrestages von Stonewall nun gleichgeschlechtliche Ampelfiguren

Anfänglich wurde dies abgelehnt; ab Juli aber werden die Ampelfiguren durch 20 Schablonen ersetzt, die Frauen- und Männerpaare zeigen. Im übrigen steht der Kölner CSD dieses Jahr ebenfalls unter dem Motto Stonewall mit dem knackigen Titel “50 Years of Pride – Viele. Gemeinsam. Stark!”

Da können wir der Community in Köln und Umgebung doch nur einen schönen CSD wünschen! 🙂

Interessantes gibt es auch aus Südafrika:

Der Weltverband IAAF will ein Testosteron-Limit für Mittelstreckenläuferinnen mit intergeschlechtlichen Anlagen durchsetzt. Doch das macht Südafrika nicht mit – die Regierung unterstützt die Olympiasiegerin Caster Semenya unter dem Motto “naturally superior”. Es sei eine Verletzung der Menschenwürde, der Privatsphäre und ein Fall von Diskriminierung, sagte Südafrikas Sportministerin Tokozile Xasa. Es sei inakzeptabel, dass gesunde Frauen sich einer Hormonbehandlung unterziehen sollten. Die Regierung werde Semenya juristisch beistehen, so die Ministerin. Der Regelung zufolge sollen Frauen das Startrecht für bestimmte Rennen nur erhalten, wenn ein spezifischer Testosterongehalt im Blut (5 Nanomol pro Liter) nicht überschritten wird.

Auch wenn das Motto etwas ungünstig gewählt ist, so ist es doch gut, dass sich für Intergeschlechtlichkeit eingesetzt wird – und zwar in allen Lebenssituationen!

In Ungarn hat es nun das erste trans Model auf ein Zeitschriftencover geschafft!

Das in Berlin lebende Model Adél Onodi ist die erste trans Frau auf dem Cover der ungarischen Ausgabe der Frauenzeitschrift “Elle”.

Zusätzlich veröffentlichte das Magazin im März-Heft ein ausführliches Interview, in dem die 22-Jährige über Transfeindlichkeit und ihre Pläne als Schauspielerin und Sängerin spricht. So habe sie im August 2017 Morddrohungen von einem Mann aus ihrem ungarischen Heimatdort auf Facebook erhalten.

“Diese Erfahrung der Bedrohung hat mich jedoch motiviert, mich für die trans Community einzusetzen. Mir wurde klar, dass ich mich als trans Frau offen gegen Ungerechtigkeit, alltägliche Diskriminierung und transfeindliche Gewalt aussprechen muss.”

Wünschen wir Adél alles Gute bei ihren Zukunftsplänen 🙂

Fabelhafte Neuigkeiten gibt es auch aus der Schweiz:

Die Rechtskommission, der Fachausschuss für Justizfragen im schweizerischen Nationalrat, hat am Donnerstag mit 19 zu vier Stimmen bei einer Enthaltung einen Gesetzentwurf verabschiedet, der gleichgeschlechtlichen Paaren die Eheschließung erlauben soll.

Bisher könnten sich gleichgeschlechtliche Paare in der Schweiz nur verpartnern, das soll sich allerdings jetzt ändern!

Das wars für diese Woche auch schon!

Wir lesen uns in zwei Wochen wieder 🙂

Bis dahin, alles Liebe.

Min.

Dieser Beitrag kann persönliche Meinung des Autors enthalten, die nicht automatisch die Meinung des Jugendtreffs  COME IN sein muss.

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